Was macht eigentlich...?

Beatrice Härtel

Jonas Maier

Auszubildende
im 2. Lehrjahr             

Auszubildender
im 1. Lehrjahr


(Interview: Mai 2014)

Hallo ihr beiden! Erzählt doch mal: Wie sieht eure Ausbildung zum Physiotherapeuten aus…

Jonas Maier: Ja gerne. Unsere Ausbildung ist unheimlich vielfältig gestaltet und bietet uns den Wechsel zwischen Theorie, Sport und praktischen Übungen. Die Fächer greifen super ineinander über, so dass sich uns recht schnell Zusammenhänge erschließen. Wir im ersten Ausbildungsjahr haben einen noch recht hohen Theorieanteil, aber bald geht es ja ins erste Praktikum. Da können wir zeigen, was wir alles im Unterricht und bei den Übungen gelernt haben.

Beatrice Härtel: Da kann ich ja gleich anschließen: Nach diesem Praktikum zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres hat man immer mehrere Wochen Theorie und Praxis im Wechsel. Das geht so den Rest der Ausbildung weiter und ist natürlich praktisch, denn auf diese Weise können wir viele verschiedene medizinische Bereiche kennenlernen.

Habt ihr beide schon Pläne, was ihr nach eurem Abschluss machen wollt?

Beatrice Härtel: Mich wird es wohl ins Ausland ziehen. Meine Tante ist auch Physiotherapeutin und bei ihr werde ich dann wahrscheinlich arbeiten. Und dann wird neben dem Arbeiten natürlich noch viel gereist.

Jonas Maier: Hoffentlich kann ich nach meinem Abschluss direkt ins Medizinstudium einsteigen. Ich habe das Gefühl, dass mich diese Ausbildung perfekt darauf vorbereitet, weil wir so viel über den menschlichen Körper und Behandlungsmethoden lernen.

Was ist für euch sonst noch besonders an der Ausbildung hier an der ecolea?

Jonas Maier: Hier in Rostock ist das natürlich die Nähe zur Ostsee. Aber auch die Lehrkräfte und Mitarbeiter haben in meinen Augen einen großen Anteil daran, dass es in der ecolea eine so freundliche, familiäre Atmosphäre gibt. Wir Schüler werden wirklich voll und ganz, auch beim Sport und außerschulischen Aktivitäten, unterstützt.

Beatrice Härtel: Da kann ich nichts mehr ergänzen, dass sehe ich genauso.

Was hat euch dazu bewogen, eine Ausbildung zum Physiotherapeuten zu machen?

Beatrice Härtel: Für mich war immer klar, dass ich in die medizinische Richtung gehen möchte. Bei meinen Recherchen habe ich dann erfahren, dass der Physiotherapeut während seiner Ausbildung ein großes medizinisches Wissen in der Ausbildung erwirbt. Noch dazu haben mich nie Büro- bzw. Schreibtischjob gereizt und ich wollte immer gerne Kontakt zu Menschen haben. Da passte der Beruf des Physiotherapeuten voll zu meinen Wünschen.

Jonas Maier: Ich komme aus dem Triathlon-Sport und habe von Saison zu Saison gemerkt, wie der Körper gefordert wurde, bestimmte Strukturen auch überstrapaziert wurden. Mich hat es sehr interessiert, was Überlastung ist, wie man den Körper rehabilitieren kann. Auch die biochemischen Prozesse, die sich im Körper abspielen, um ihn auf maximale Leistung zu trimmen bzw. diese abrufen zu können, finde ich interessant.

Was sollte man für Voraussetzungen mitbringen, wenn man die Ausbildung zum Physiotherapeuten machen möchte?

Jonas Maier: Ich denke, gute Voraussetzungen hat jeder, der gerne mit Menschen arbeiten möchte und motiviert ist, diesen zu helfen und auf dem Weg der Genesung therapeutisch zu begleiten. Jeder, der sportbegeistert ist, sich mit dem System Mensch genauer auseinandersetzen möchte und alltägliche Dinge, die im Körper sekündlich ablaufen, verstehen, analysieren, bewerten und beeinflussen möchte, ist in dieser Ausbildung genau richtig.

Beatrice Härtel: Das stimmt. Bewegung sollte einem schon Freude bereiten. Und man sollte sich nicht vor körperlichem Kontakt scheuen.

Gibt es etwas, dass ihr Unentschlossenen mit auf den Weg geben möchtet?

Jonas Maier: ich würde jedem Interessenten empfehlen, einen der InfoTage an der ecolea wahrzunehmen. Diese sind sehr aufschlussreich und bieten einen tiefen Einblick in den Alltag der „ecoleaner“. Die aktuellen Termine findet man auf der Internetseite www.ecolea.de

Beatrice Härtel: Man sollte sich im Vorfeld schon ganz genau zu den Ausbildungsinhalten an den jeweiligen Schulen informieren. Und man sollte sich die Frage stellen: „Will ich den Rest meines Lebens in dem Beruf arbeiten?“. Zuletzt sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass man als Physiotherapeut Spaß an Bewegung und keine Hemmungen im Umgang mit kranken und behinderten Menschen haben sollte. Und bitte nicht in die Bewerbung schreiben, dass man Physiotherapeut werden möchte, weil man Menschen helfen will. Das wird viel zu oft geschrieben und gelesen.

Die letzte Frage: Wo habt ihr euch über die Ausbildung zum Physiotherapeuten informiert?

Beatrice Härtel: Ich bin da praktisch veranlagt und habe im Internet recherchiert.

Jonas Maier: Die ersten Infos habe ich auch durch die InfoTage an der ecolea und in einem persönlichen Gespräch mit unserem Schulleiter Herrn Erdmann bekommen. Ich finde aber, dass auch die facebook-Seite der ecolea gut zeigt, was wir alles so während der Ausbildung machen. Hier bekommt man schnell und einfach die neusten Infos aus der Schule.