Was macht eigentlich...?


Max Tolander

Thomas Wilß

Auszubildender
im 2. Lehrjahr

Mitarbeiter im Fachbereich
Masseur / med. Bademeister

Unterrichtsschwerpunkte: Massagetherapie, Berufskunde


(Interview: April 2014)

Max, wie sieht deine Ausbildung zum Masseur / med. Bademeister an der ecolea aus?

Max Tolander: Wir haben theoretischen und praxisbezogenen Unterricht. Ein Tag bei uns sieht wie folgt aus: Meistens starten wir mit zwei Blockeinheiten Theorie und anschließend haben wir dann zwei Blockeinheiten Praxis. Das ist sinnvoll, denn das, was wir in Fächern wie Anatomie, Physiologie und Spezielle Krankheitslehre gelernt haben, können wir gleich in den Praxisunterricht mitnehmen. Bei den Übungseinheiten im praxisbezogenen Unterricht lernen wir z.B. die verschiedenen Massagetherapien kennen, die Reflexzonentherapie oder auch die Behandlung mit Hydro- oder Elektrotherapie.

Das hört sich spannend an. Herr Wilß, wo können Auszubildende wie Max denn nach ihrer Zeit an der ecolea arbeiten?

Thomas Wilß: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, denn der Beruf ist vielseitig. Man kann z.B. in Krankenhäusern und Spezialkliniken arbeiten. Auch Reha-Kliniken, Kur- und Wellness-Einrichtungen sowie sport- und präventivmedizinische Einrichtungen kommen in Frage. Wen es mehr in Richtung Sport zieht, kann sich auch bei Sportvereinen, Leistungszentren oder Olympiastützpunkten bewerben. Letztendlich bleibt natürlich auch immer noch die Möglichkeit, in einer Physiotherapie-Praxis arbeiten.

Max, hast du schon Pläne, was deine berufliche Zukunft betrifft?

Max Tolander: Auf jeden Fall. Ich möchte gerne nach meiner jetzigen Ausbildung die Ausbildung zum Physiotherapeuten anschließen. Außerdem habe ich bereits eine Reihe von Weiterbildungen herausgesucht, z.B. im Bereich Lymphdrainagetherapie und Entspannungstechniken, die ich absolvieren möchte. Später würde ich dann gerne in einer Physiotherapie-Praxis arbeiten.

Was ist für dich das Besondere an der Ausbildung an der ecolea?

Max Tolander: Das ist auf jeden Fall die Eigenverantwortung für die Lernprozesse. Uns stehen hier alle Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung. Die Dozenten vermitteln uns die Inhalte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. So sprechen sie die unterschiedlichsten Lerntypen an.

Und für Sie, Herr Wilß?

Thomas Wilß: Ich muss sagen, dass der Ausbildungsstandort hier in Rostock so direkt an der Ostsee schon etwas ganz besonderes ist. Die Schüler machen hier wirklich eine Ausbildung mit Meerblick. Außerdem werden an der ecolea bereits während der Ausbildung Kurse angeboten, die man im späteren Berufsleben gut gebrauchen kann, z.B. die Kindermassage, Wassergymnastik oder die Fußreflexzonenmassage.

Auch die außerschulischen Aktivitäten mit Bezug zur Ausbildung sind toll für die Schüler: So nehmen sie gemeinsam an Drachenbootrennen teil oder zeigen beim Darß-Marathon oder Walking Day, was sie während der Ausbildung bereits alles gelernt haben.

Max, was hat dich dazu bewogen, eine Ausbildung zum Masseur / med. Bademeister zu machen?

Max Tolander: Nach meiner kaufmännischen Ausbildung habe ich mich in diesem Bereich einfach nicht richtig wohl gefühlt, so als ob ich nicht auf dem für mich richtigen Weg war. Dann hab ich relativ schnell gemerkt, dass mich andere Themen viel mehr begeistern und so habe ich ein mehrtägiges Massageseminar absolviert. Danach wusste ich genau, dass ich in diesem Bereich weitermachen möchte.

Thomas Wilß: Es ist ja auch ein spannender Beruf mit einer großen Tradition. Und es wird nie langweilig, schließlich lässt man sich während der Behandlung immer wieder auf die unterschiedlichsten Menschen ein.  Und die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich sind auch sehr groß, da hat man immer wieder die Chance, etwas Neues zu lernen.

Welche Voraussetzungen sollte man denn mitbringen, wenn man Masseur / med. Bademeister werden möchte?

Thomas Wilß: Grundvoraussetzungen sind der Hauptschulabschluss, das Interesse für den Gesundheitsbereich und die gesundheitliche Eignung. Wer dazu noch kontaktfreudig ist, auf Menschen zugehen kann und keine Angst davor hat, diese für eine Behandlung anzufassen, der ist auf jeden Fall für diesen Beruf geeignet.

Die ecolea ist ja eine Privatschule. Wie viel Schulgeld muss ein Auszubildender denn bezahlen?

Thomas Wilß: Im Monat sind das 190 Euro. Allerdings können unsere Schüler BAföG beantragen oder einen Antrag für einen Bildungskredit stellen. Außerdem gibt es an der ecolea das Paket „Lernen & Wohnen“. Es beinhaltet neben dem Schulgeld die Kosten für einen Wohnraum.

Und wer sich rechtzeitig für eine Ausbildung an der ecolea bewirbt, hat dank des Early Bird-Rabatts die Möglichkeit, seine Prüfungsgebühren zu sparen. Das sind beim Masseur / med. Bademeister immerhin 140 Euro.

Und wie finanzierst du deine Ausbildung, Max?

Max Tolander: Ich bekomme BAföG und einen Bildungskredit und gehe nebenbei auch noch arbeiten. Außerdem kann man als Auszubildender noch Heizkostenzuschuss beantragen, das habe ich auch gemacht.

Was würden Sie bzw. würdest du Unentschlossenen mit auf den Weg geben?

Thomas Wilß: Kommt zu unseren regelmäßig stattfindenden InfoTagen, schaut euch die Schule an und sprecht mit uns Dozenten und den Schülern. Auf Anfrage kann man auch gerne einmal am Unterricht teilnehmen. Letztendlich schützt ein Praktikum immer noch am besten vor falschen Erwartungen, deswegen kann ich ein solches auch nur empfehlen.

Max Tolander: Das stimmt. Man sollte wirklich einfach einmal ausprobieren, ob Massagen und Heilarbeit am Körper einem wirklich liegen. Generell sollte man aber seinem Bauchgefühl folgen. Und ganz wichtig: Diese Ausbildung ist nichts Absolutes. Eher stellt sie eine Basis dar, auf der man sich noch viel mehr erarbeiten kann.

Zu guter Letzt fehlt jetzt noch der Tipp, wo man am besten Infos zur Ausbildung herbekommt…

Thomas Wilß: Mein ganz persönlicher Tipp ist die Seite vom Berufsverband VPT in Mecklenburg-Vorpommern, auf der das Berufsbild des Masseurs / med. Bademeisters sehr gut dargestellt wird. Natürlich stehen wir hier an der ecolea auch gerne Rede und Antwort, dafür kann man am besten die kostenfreie InfoHotline 0800 | 593 77 77 nutzen oder man kommt einfach zu einem der InfoTage. Die Termine findet man auf unserer Internetseite oder auch bei facebook.

Max Tolander: Ich persönlich habe mich auch zuerst im Internet informiert und in Broschüren gestöbert. Letztendlich hatte ich dann ein Info- und Beratungsgespräch hier an der ecolea.