12.03.2018

Paul Meffert ist bester Vorleser im ganzen Landkreis

Beim Regionalentscheid des deutschlandweiten Vorlesewettbewerbs ging Paul aus der 6b für die ecolea Güstrow ins Rennen und konnte sich mit seiner großartigen Leseleistung gegen fünf starke Vorlesehelden durchsetzen.

Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt. Und Langeweile kam beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow nicht auf. Die sechs Schulsieger hatten interessante Literatur ausgewählt. Für die ecolea ging Paul Meffert aus der 6b ins Rennen. Er war zuvor zum besten Leser der ecolea Güstrow gekürt worden.

Jedes Jahr findet für die sechsten Klassen bundesweit der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels statt. Im Oktober 2017 startete die 59. Wettbewerbsrunde. Bis Ende Dezember wurden zunächst die Klassensieger und dann die besten Vorleser der einzelnen Schulen ermittelt.

Am 24. Februar trafen sich schließlich die sechs besten Vorlesehelden des Landkreises Güstrow in der Uwe-Johnson-Bibliothek, um beim Regionalentscheid herauszufinden, wer den Landkreis in der Landeshauptstadt Schwerin vertreten wird. Als bester Vorleser der ecolea Güstrow ging Paul Meffert aus der 6b ins Rennen.

Die Kinder hatten so viele Unterstützer mitgebracht, dass es in der Bibliothek richtig voll war. Da war es gar nicht so leicht, die Aufregung in den Griff zu bekommen und die Konzentration auf die Bücher zu lenken. Zu überzeugen war jedoch weniger das Publikum, sondern vor allem die dreiköpfige Jury, zu der die Lesepatin Dr. Karin Kassau, die Lehrerin und Kinderbuchautorin Marianne Thiele und die Vorjahressiegerin Finnja Bauer, auch eine Schülerin der ecolea, gehörten.

Während der zwei Vorleserunden präsentierten die Mädchen und Jungen zunächst einen frei gewählten Text. Anschließend mussten sie ihr Können bei einem unbekannten, von den Organisatoren gewählten Text zeigen. Vorgestellt wurden verschiedene Texte aus ganz unterschiedlichen Büchern - ernste wie heitere.

Die Jury, die sowohl die Auswahl des Wahltextes, als auch die Interpretation und die Lesetechnik bewertete, hatte eine schwere Entscheidung zu treffen. Wer konnte das Publikum für das vorgestellte Buch besonders interessieren? Wem gelang es, seinen Text allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben zu erwecken?

Am Ende hatte Paul die Nase vorn. Er überzeugte in der ersten Runde mit seinem Wahltext. Aus dem Buch „Wie man allseits beliebt wird, glücklich und schlank oder vom Sinn des Lebens“ von Eva Heller las er eine besonders witzige Passage vor. Auch den Fremdtext aus Emma Carroll „Nacht über Frost Hollow Hall“ konnte er flüssig und gut betont zum Besten geben.

Paul wird nun den Landkreis beim Landesentscheid in Schwerin vertreten und wenn er sich dort genauso gut schlägt, hat er gute Chancen, für Mecklenburg-Vorpommern zum Bundesentscheid nach Berlin zu fahren.

Natürlich drücken wir Paul wieder ganz fest die Daumen!

SR | SCG | 120318

Zum Vorlesewettbewerb

Seit 1959 organisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich den Vorlesewettbewerb. Der Wettbewerb, mit begründet von Erich Kästner, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Kinder der sechsten Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr an rund 7.000 Schulen.

Mit dieser traditionsreichen Leseförderungsaktion möchten die Akteure Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Leselust und Lesespaß stehen dabei im Mittelpunkt. Den herausragenden Abschluss der jeweiligen Wettbewerbsrunde bildet der Bundesentscheid, bei dem prominente Lese-Botschafter für besondere Aufmerksamkeit sorgen.





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