23.06.2017

Zeitkapsel - Erinnerungen für die Nachwelt

Anlässlich des Baustarts für den Erweiterungsbau der ecolea haben die Schülerinnen und Schüler am Dienstag, den 20. Juni 2017 eine Erinnerungskiste vergraben.

Auf dem Schulgelände der ecolea Güstrow wird wieder gebaut. Ein zweigeschossiger Erweiterungsbau in Modulbauweise wird in den nächsten Monaten auf dem Schulhof entstehen.

Die Schüler und Schülerinnen haben den Baustart zum Anlass genommen, ein paar Erinnerungen für nachfolgende Schülergenerationen einzulagern. Gut verpackt in einer alten Metallkiste haben die Mädchen und Jungen der ecolea Zeit-Dokumente unter dem zukünftigen Fundament in der Erde vergraben: Aktuelle Fotos vom Schulgebäude, Texte mit Botschaften und Wünschen für die Zukunft, eine Tageszeitung, eine CD mit aktueller Musik und ähnliche Gegenstände. „Die Zeitkapsel soll helfen, die Erinnerung an den Baustart und an eine gute Schulgemeinschaft aufrechtzuerhalten. Unsere Schüler wollen zukünftigen Schülern einen Einblick in ihre Welt im Jahr 2017 ermöglichen“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Heike Melzer. „Erst zu einem späteren Ereignis, vielleicht zum 20jährigen Jubiläum der Schule im Jahr 2031, frühestens jedoch nach zehn Jahren, soll die Zeitkapsel wieder ausgegraben werden.“

Der zweigeschossige Erweiterungsbau in Modulbauweise wird in jedem der beiden Stockwerke Platz für vier Klassenräume mit Nebenräumen sowie einige Verwaltungsräume bieten. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt werden der Rohbau des gesamten Neubaus und der Ausbau des Erdgeschosses abgeschlossen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2017 geplant. Der Ausbau des zweiten Stockwerks erfolgt dann im Schuljahr 2017/2018.

Um Platz für das zusätzliche Schulgebäude zu schaffen, mussten auf dem Schulhof Bäume, u.a. eine Eiche, gefällt werden. „Das Fällen der Bäume fiel uns nicht leicht. Wir haben lange nach Alternativen gesucht. Da einige Bäume erkrankt waren, wären perspektivisch Fällarbeiten ohnehin unausweichlich gewesen“, erläutert Robert Greve, der die Baumaßnahmen auf Seiten der Schule koordiniert. „Sobald die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, wird der Schulhof erneut begrünt. Dort, wo zuvor die Eiche Stand, wird dann ein größerer Tulpenbaum gepflanzt.“

SR | SCG | 230617





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