02.06.2017

„bunt statt blau“ - Sieger bei Plakatwettbewerb

Trinken bis der Arzt kommt: Viele Mädchen und Jungen kennen bei Bier, Schnaps oder Mixed Drinks keine Grenzen. Die Folge: Jährlich landen mehr als 21.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Plakaten setzen die Schüler der ecolea ein Zeichen gegen diesen gefährlichen Trend.

Wie sollte ein Plakat aussehen, das auf die Gefahren von Alkoholmissbrauch hinweist? Dieser Frage widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des siebenten Jahrgangs im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „bunt statt blau“ der DAK-Geundheit. In kleinen Gruppen tauschten sie sich zum Thema „Alkohol“ aus und fertigten verschiedene Ideenskizzen für Plakate an. Nach dem Brainstorming setzten die Teams ihre Ideen und Entwürfe gestalterisch um.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Gleich drei Plakate der ecolea wurden von der Landesjury als beste Arbeiten ausgezeichnet. Das Plakat von Paula Zimny und Stella Becker aus der 7b überzeugte die Experten mit seiner klaren, künstlerischen Botschaft gegen das Komasaufen und gewann den ersten Preis in Mecklenburg-Vorpommern, der mit 300 Euro prämiert ist. Eine großartige Leistung! Amy Thörel und Stella Tasan (7a) konnten in der Kategorie "Jüngere Künstler" punkten. Dieser Sonderpreis auf Landesebene wird mit 50 Euro belohnt. Ebenfalls einen Sonderpreis – in diesem Fall für die besondere Grafik – konnten Hannes Wernicke und Luke Fraser Dunnet aus der 7a abräumen. Gratulation!

Mit dem Plakatwettbewerb "bunt statt blau" fordert die DAK-Gesundheit Schüler von 12 bis 17 Jahren dazu auf, die Gefahren des Alkohols zu visualisieren. Die kreative Beschäftigung mit dem Thema soll dazu führen, dass sich Jugendliche speziell mit dem Rauschtrinken auseinandersetzen und auch ihre Mitschüler und Freunde zum Nachdenken anregen. Die Aktion hat 2017 bereits zum achten Mal stattgefunden. Seit dem Start des Plakatwettbewerbs 2010 haben mehr als 80.000 Jungen und Mädchen ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt.

Mit ihrem Landessieg haben sich die Siebtklässlerinnen Paula und Stella nicht nur die Anerkennung der Jury, ihrer Mitschüler und Lehrer sowie eine satte Prämie verdient. Die beiden Schülerinnen qualifizieren sich auch unweigerlich für den Bundesentscheid. Begleitet von ihrer Schulleiterin und Kunstlehrerin Annegret Ochsenreither werden sie am 23. Juni an der Auslosung in Berlin teilnehmen.

Insgesamt konnte die ecolea in diesem Jahr viele sehr schöne Botschaften gegen das Rauschtrinken einreichen, von denen auch weitere großes Lob verdienen. Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern der siebenten Klassen zu Ihren fabelhaften Arbeiten und den Gewinnern zu Ihrem außerordentlichen Erfolg.

Alle eingereichten Plakate zeigen wir in der Fotogalerie

SR | SCG | 020617





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