Am 17. Oktober wurde der Unterricht für die angehenden Erzieher:innen der ERZ 24 kurzerhand ins Freie verlegt. Ziel war der malerische Schlosspark von Putbus – ein idealer Lernort für das Fach Natur und Umwelt. Zwischen alten Bäumen, buntem Herbstlaub und frischer Luft lernten die Schüler:innen, die Natur aus ganz neuen Perspektiven zu betrachten.
Zu Beginn erhielt jede Schülerin und jeder Schüler einen Steckbrief zu einem bestimmten Baum. Mit dieser Aufgabe im Gepäck ging es auf Entdeckungstour: Blätter, Früchte und Rinde mussten in der Umgebung gefunden und bestimmt werden. Besonders spannend war die sogenannte Frottage – dabei wird ein Blatt Papier auf die Baumrinde gelegt und mit Wachsmalstiften darübergerieben, sodass ein Abdruck der charakteristischen Rindenstruktur entsteht. So wurde Naturbeobachtung mit Kreativität verbunden.
Doch auch Spiel und Bewegung kamen nicht zu kurz: Beim Eichhörnchenspiel versteckten die Teilnehmer:innen Kastanien, die sie später – wie echte Nager – wiederfinden mussten. Viel Geschick, aber auch eine gute Portion Humor waren gefragt, als es anschließend darum ging, beim sogenannten Waldbaden light mit einer Kastanie auf dem Kopf einen Hügel zu erklimmen. Diese Achtsamkeitsübung forderte Balance und Konzentration und sorgte gleichzeitig für viele lachende Gesichter.
Mit Blattlupen und Spiegeln entdeckten die Schüler:innen schließlich neue Blickwinkel auf ihre Umgebung. Kleine Strukturen wurden sichtbar, vertraute Ansichten erschienen plötzlich auf dem Kopf, und die Natur zeigte sich von ihrer faszinierenden Seite.
Zum Abschluss präsentierten alle stolz ihre gesammelten Natur-Schätze: Blätter, Früchte und Rindenabdrücke, die sie im Laufe des Tages zusammengetragen hatten.
Ein rundum gelungener Ausflug, der Wissen, Bewegung, Achtsamkeit und Freude auf einzigartige Weise verband – und eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und inspirierend Lernen in der Natur sein kann.
Mehr Bilder von der Unterrichtseinheit im Schlosspark Putbus gibt es in unserer Fotogalerie.
SR | SCG




