Physiotherapeuten behandeln Seelotsen

Bei der Europameisterschaft der Sea-Pilots in Warnemünde traten am Wochenende 150 Seelotsen aus sieben europäischen Ländern an - allerdings nicht, um Schiffe zu navigieren, sondern um die beste Fußballmannschaft zu ermitteln. Drei angehende Physiotherapeuten der ecolea Rostock durften die Fußballer therapeutsich betreuen.

Am vergangenen Wochenende hatten drei Physiotherapeuten aus der PT20 der ecolea Rostock das Vergnügen, Fußballerbeine aus verschiedenen Ländern „in die Mangel“ zu nehmen. Bei dem zweitägigen Fußballevent der „European Maritime Pilots Association - EMPA“ (Europäische Lotsenvereinigung) kickten am Samstag und Sonntag 150 erfahrene Seeleute und Nautik-Experten aus Spanien, Italien, Großbritannien, Norwegen, Niederlande, Belgien und Deutschland um den Titel der besten Seelotsen-Fußballmannschaft Europas.

Da die Erwärmung bei den Freizeit-Kickern etwas zu kurz kam, hatten die angehenden Therapeuten Merle, Vanessa und Carl alle Hände voll zu tun, um die verkrampfte Muskulatur wieder zu lockern oder präventiv auf das nächste Spiel vorzubereiten. Die Behandlungen wurden von den Sportlern dankbar angenommen und auch mit der Verständigung klappte es hervorragend – wenn auch nicht immer mit Worten, so doch auf jeden Fall mit Händen und Füßen. Dabei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. 

Das „EMPA Football Tournament“ wird jährlich abwechselnd von den Lotsenbrüderschaften der EMPA-Mitgliedsländer ausgerichtet und fand in diesem Jahr bereits zum 56. Mal statt. Als Sieger ging übrigens Großbritannien aus dem Turnier hervor. Die englischen Lotsenbrüder setzten sich im Finale mit 2:0 gegen das niederländische Team durch. Für die Gastgeber aus MV lief es diesmal, auch wegen krankheitsbedingter Ausfälle, nicht so gut. Als Schlusslicht nahmen sie statt des Pokals die „rote Laterne“ entgegen.

Für unsere drei fleißigen Physios geht es nach diesem begegnungs- und erfahrungsreichen Wochenende wieder ins 8-wöchige Praktikum.

Danke Merle, Vanessa und Carl!
Eins ist doch klar: Dass die Lotsen aus MV die „rote Laterne“ bekommen haben, lag ganz sicher nicht an der therapeutischen Behandlung. ;)

 


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