Vielfalt leben – Werkstattpräsentation im Fachbereich Sozialwesen

Zwei Wochen lang arbeiteten die Abschlussklassen ERZ 241, ERZ 242 und HEP 241 der ecolea Rostock intensiv an Themen rund um Vielfalt, Inklusion und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 16. März eindrucksvoll auf Deck 52.

Auch in diesem Jahr zeigte die Werkstatt der angehenden Erzieher:innen und Heilerziehungspfleger:innen an der ecolea Rostock, wie praxisnah, kreativ und reflektiert berufliche Handlungskompetenz entwickelt werden kann. Vom 2. bis 16. März setzten sich die Klassen ERZ 241, ERZ 242 und HEP 241 im Rahmen einer zweiwöchigen Werkstatt intensiv mit dem Thema „Vielfalt leben – interdisziplinär & inklusiv“ auseinander.

Das methodische Konzept der Werkstatt verband dabei bewusst unterschiedliche Lernzugänge: In der ersten Phase erarbeiteten sich die Schüler:innen zentrale Inhalte über verschiedene Stationen. Im Fokus standen unter anderem gendersensible Erziehung, die Sichtbarkeit von Inklusion und Diversität in Kinderliteratur sowie die Reflexion eigener Vorurteile. Ergänzt wurde dies durch praktische und kreative Zugänge, etwa durch das inklusive Sportspiel Goalball oder künstlerische Arbeit mit Aquarellfarben.

In der zweiten Phase arbeiteten die Schüler:innen in klassenübergreifenden Projektgruppen weiter. Ziel war es, die zuvor erarbeiteten Inhalte eigenständig umzusetzen, zu vertiefen und in kreative Formate zu überführen. Die Ergebnisse präsentierten sie schließlich am 16. März im Deck vor dem gesamten Fachbereich Sozialwesen.

Die Vielfalt der Projekte spiegelte eindrucksvoll die Bandbreite pädagogischer und pflegerischer Perspektiven wider: Ein inklusiv gedachter Zirkus machte „Sport für alle“ erlebbar und lud das Publikum aktiv zum Mitmachen ein. Ein Stop-Motion-Film mit dem Titel „Fips erster Schultag“ erzählte einfühlsam vom Ankommen in einer neuen Lebenswelt. Das Theaterstück „Wer wir waren, wer wir sind, wer wir sein werden“ setzte sich mit dem Wandel von Schule auseinander – von traditionellen Rollenbildern bis hin zu heutigen Werten wie Vielfalt und Inklusion. Ergänzt wurde das Programm durch die Schülerzeitung „ecolea Times“, die nicht nur kreativ gestaltet war, sondern auch mit einer lebendigen Darstellung einer Redaktionssitzung und einer humorvollen Preisverleihung überzeugte.

Die Werkstattpräsentation wurde so zu einem gemeinsamen Erlebnis für den gesamten Fachbereich: zum Zuschauen, Mitdenken und Mitmachen. Gleichzeitig machte sie deutlich, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit in sozialen Berufen ist und wie sehr unterschiedliche Perspektiven dazu beitragen, den vielfältigen Bedürfnissen von Menschen gerecht zu werden.

Mehr Bilder von der Werkstattpräsentation 2026 gibt es in unserer Fotogalerie.

SR | SCG


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