15.05.2019

Training im Umgang mit dem Rollstuhl

In der vergangenen Woche stand für unsere zukünftigen Notfallsanitäter, Sozialassistenten und Physiotherapeuten jede Menge Praxis im Stundenplan. Thomas Hildenbrand vom 'ROLLETS - Reha-Netzwerk' erklärte den ecoleanern den Umgang mit dem Rollstuhl. Sarah Moser aus der PT 17 berichtet vom Seminar:

"Was kostet eigentlich ein Rollstuhl? Wie fühlt es sich an, als Rollstuhlfahrer alle Blicke auf sich zu ziehen? Und wie barrierefrei ist unser wunderschönes Warnemünde wirklich?

Diese und viele weitere Fragen konnten wir letzte Woche bei unserem zweitägigen Rollstuhlseminar klären. Das Reha-Netzwerk ‚ROLLETS - Lernen auf Rädern‘ stattete der ecolea Warnemünde einen Besuch ab. Organisiert wurde das Seminar von dem Begründer Thomas Hildenbrand. Für uns als angehende Physiotherapeuten ist das Thema von großer Bedeutung, denn in nahezu jeder Praktikumseinrichtung treffen wir auf Rollstuhlfahrer. Nach diesem Seminar ist das kein Problem mehr für uns.

Der Kurs startete mit einem lehrreichen Theorieteil. Themen, wie der Aufbau eines Rollstuhles, die verschiedenen Rollstuhlarten und welche Krankheitsbilder welche Rollstuhlart benötigen, wurden anhand praktischer Beispiele erklärt. Für uns Physiotherapeuten spielt der Transfer im Alltag eine große Rolle. So übten wir, wie wir den Patienten möglichst rückengerecht aus dem Rollstuhl heraus und wieder zurück transferieren können. Thomas Hildenbrand gab uns dabei viele nützliche Tipps, die wir in den kommenden Praktika anwenden werden.

Im Anschluss stellte uns der Medizinprodukteberater Marco Schmidt von der Firma ‚Alber' verschiedene Elektro-Rollstühle vor: Unglaublich, wie Technik und Medizin voneinander profitieren.
Am Nachmittag lernten wir dann noch Marko Schröder von ‚Life & Mobility‘ kennen. Thema der Stunde waren die Steh-Rollstühle, die uns vorher unbekannt waren. Marko Schröder demonstrierte uns, wie viele Vorteile diese Rollstühle mit sich bringen.

Am Freitag war es dann soweit: In Zweiergruppen bekamen wir unsere Rollstühle und durften für drei Stunden nach Warnemünde aufbrechen. Ziel dieser Übung war es, dass wir uns in den Rollstuhlfahrer hineinversetzen lernen und spüren, wie sich das Leben im Rollstuhl anfühlt. Für uns alle war das eine unvergessliche Erfahrung. Besonders schwierig waren dabei das Fahren auf Kopfsteinpflaster, die schmalen Bürgersteige und die vielen Blicke der Passanten - alles Dinge, mit denen ein Rollstuhlfahrer zurechtkommen muss.

Unsere Klasse ist sich einig: Das Seminar war durchweg sowohl spannend als auch lustig. Ein besonderer Dank gilt Thomas Hildenbrand, der unsere zahlreichen Fragen zwei Tage lang geduldig beantwortete. Er schaffte es, uns dieses sensible Thema charmant und interessant näherzubringen. Außerdem danken wir unserem Schulleiter Michael Erdmann, der uns dieses Projekt und die damit verbundenen praktischen Erfahrungen ermöglichte."

Alle Bilder des Seminars gibt es in unserer Projektgalerie.

DF | SCG | 150519





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