Sozialassistent/in

Sozialassistenten sind wichtige Helfer im Bereich der sozialen Berufe. Sie begleiten vor allem Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung, unterstützen aber auch Familien oder kümmern sich um Menschen mit Behinderung. Viele Schulabgänger nutzen die Ausbildung zum Sozialassistenten als Einstieg in die sozialen Berufe. Denn der Berufsabschluss ist die Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zum Erzieher oder Heilerziehungspfleger.

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Key Facts

Staatlich geprüfter Sozialassistent (m/w)
Beginn
August
Dauer
2-jährige schulische Ausbildung | Verkürzung möglich
Ausbildungsorte
Schwerin, Rostock, Stralsund
Schulgeld
150 Euro pro Monat

Schulkinder bei den Hausaufgaben unterstützen, einen Ausflug für eine Kindergartengruppe planen, eine Jugendwohngruppe ins Outdoorcamp begleiten, mit einem Gehbehinderten das Rollstuhlfahren trainieren, für eine Familie den Einkauf erledigen - als Sozialassistentin oder Sozialassistent übernimmst du verschiedene helfende Tätigkeiten unter Anleitung einer Fachkraft und führst sozialpädagogische oder heilerziehungspflegerische Arbeiten aus.

Sozialassistenten und Sozialassistentinnen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege und unterstützen in der Regel Erzieher und Erzieherinnen oder Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger bei ihren Tätigkeiten. Sie bilden, erziehen, pflegen und begleiten junge Menschen und helfen den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen bei alltäglichen Aufgaben. Sie stehen ihnen als aufmerksame Gesprächspartner zur Seite, beraten und unterstützen sie in schwierigen Lebenssituationen und leiten sie zu Beschäftigungen an. Sie wirken bei der Organisation von Reha-Maßnahmen mit und unterstützen in der Schulsozialarbeit.

Sozialassistenten und Sozialassistentinnen arbeiten sehr häufig in der Kinder- und Jugendbetreuung, zum Beispiel in kommunalen, kirchlichen und privaten Kindertagesstätten, in Kinder- und Jugendwohneinrichtungen, in Ganztagsschulen, in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Werkstätten und in der stationären Betreuung für Menschen mit Behinderung, bei Beratungsstellen und bei ambulanten Diensten. Darüber hinaus können sie auch in Kinderkliniken, Privathaushalten oder in Erholungs- und Ferienheimen tätig sein.

 

Aufgaben

  • Erziehungs-, Betreuungs-, und Beratungsaufgaben
  • Planung und Koordination in und zwischen sozialen Einrichtungen
  • Unterstützung bei Problembewältigung und Konfliktlösung
  • Organisation von Maßnahmen der Gesundheitsförderung
  • Unterstützung in der Schulsozialarbeit und bei der Berufsförderung
  • Unterstützung bei der Organisation von Rehabilitationsmaßnahmen

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Job-Chancen

Beschäftigung finden die Sozialassistenten und Sozialassistentinnen in Einrichtungen wie

  • kommunale, kirchliche und private Kindertagesstätten
  • Ganztagsschulen und Horte
  • Einrichtungen der stationären Betreuung für Kinder und Jugendliche
  • Enrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Beratungsstellen und ambulante Dienste
  • freie Wohlfahrtsverbände
  • Kinderkliniken
  • Privathaushalte
  • Erholungs- und Ferienheime


Du möchtest mehr?

Wer die Ausbildung zur Sozialassistentin oder zum Sozialassistenten erfolgreich abgeschlossen hat, kann noch einen Schritt weiter gehen. Denn der Berufsabschluss ist die Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher oder zur Heilerziehungspflegerin oder zum Heilerziehungspfleger.


Inhalte der Ausbildung

In der Ausbildung zur Sozialassistentin oder zum Sozialassistenten erwirbst du vielfältige Kompetenzen, unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Entwicklung beruflicher Identität und professioneller Perspektiven
  • Entwicklung, Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Grundlagen der Gestaltung von Beziehungen
  • Förderung in spezifischen Bildungs- und Erziehungsbereichen (Kunst, Spiel, Musik, Sprache, Medien, etc.)
  • Gesundheitslehre, Rechtslehre, Englisch, Sozialkunde


Praktikum

Verschiedene Praktika (insgesamt 24 Wochen) in erstklassigen sozialpädagogischen Einrichtungen machen die zukünftigen Sozialassistentinnen und Sozialassistenten fit für den Berufsalltag. Während ihrer praktischen Einsätze werden die Schüler individuell betreut, sowohl von Lehrkräften der Schule als auch von Mitarbeitern der jeweiligen Einrichtung.

Beispiele für Praktikumseinrichtungen

  • AWO Kindertagesstätten
  • Seeblick-Hort Wismar
  • Kindertagesstätten der „Kita gGmbH" in Schwerin
  • „ecolea | Internationale Schule" in Rostock und Schwerin
  • Kita „Strandmuschel" Warnemünde
  • Jugendhilfezentrum „Käthe Kolliwtz" Rehna e.V.
  • Kita „Knieperdamm" und Kita „Eden" in Stralsund
  • Kita „St. Marien" Greifswald
  • Mobile Frühförderung Barth

Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

  • Mittlere Reife (Realschulabschluss)
  • oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss
  • gesundheitliche Eignung
  • erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
  • Hinweis: Seiteneinsteiger (Abiturienten oder Bewerber, die eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung nachweisen) können in das zweite Jahr der Ausbildung zum Sozialassistenten einsteigen.

Persönliche Voraussetzungen

  • logopädisches Gutachten
  • Kontaktfreudigkeit und Kommunikationsbereitschaft
  • Einfühlungsvermögen, Toleranz und Geduld
  • Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen und Menschen mit Behinderung
  • Spaß am Organisieren und Beraten
  • Kreativität und Interesse an Musik und Gestaltung
  • hohe psychische und physische Belastbarkeit

Kosten

Schulgeld 150 Euro pro Monat
Anmeldegebühr 100 Euro einmalig
Kosten für Lernmittel 7,50 Euro pro Monat
Prüfungsgebühr 125 Euro einmalig

Das o.a. Schulgeld gilt für Schüler ohne Berufsabschluss und bei Vorlage der amtlichen Meldebescheinigung in Mecklenburg-Vorpommern bis zum 30.09. des laufenden Schuljahres.
 


Zusatzangebote

Teilnahme an Fachtagen in der Kinder- und Jugendbildung
Zertifikatskurs »Baby- und Kleinkindschwimmen«
Rollstuhltraining

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