05.03.2019

Kompaktwoche "Leben mit Tieren"

Eine tierisch gute Kompaktwoche erlebten die Schülerinnen und Schüler Ende Januar. Unter dem Titel „Leben mit Tieren“ drehte sich eine Woche lang alles um die Beziehung zwischen Menschen und Tieren.

So bekamen die Fünftklässler zum Beispiel Besuch von Emil. Emil hat dunkelbraunes Haar, hellbraune Augen und vier Pfoten. Denn Emil ist ein Hund, genauer gesagt ein Schulhund. Die Anwesenheit eines solchen Schulhundes im Unterricht soll sich, so aktuelle Studien, positiv auf das Klassenklima, die Lernleistung und das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler auswirken. Der Hund übernimmt gewissermaßen eine psychologische, pädagogische und sozialintegrative Funktion.

Und tatsächlich schien die gesamte Atmosphäre im fünften Jahrgang während der Kompaktwoche durch Schulhund Emil positiv beeinflusst zu sein. Die Mädchen und Jungen arbeiteten auf besonders konzentrierte Art und Weise an ihren Projekten und kümmerten sich sehr verantwortungsvoll um den Gefährten auf Zeit.

Offensichtlich inspiriert von Schulhund Emil hatten die Fünftklässler dann auch die Idee, sich für Tiere im Tierheim zu engagieren. Und so sammelten sie ganz eifrig mehre Kisten voller Futterspenden für Katzen, Hunde, Hasen und Co. und übergaben diese am 29. Januar voller Stolz und Freude an das Tierheim Schlage bei Rostock.

Nach dieser tierisch guten Woche sind die ecoleaner nun gespannt, welche Aufgaben und Überraschungen die nächste Kompaktwoche für sie bereithalten wird.

Mehr Bilder von der Kompaktwoche 2019 gibt es in der Fotogalerie.

SR | SCG | 050319

Was sind Kompaktwochen?

Eine Aufgabe von Schule ist es, Kinder und Jugendliche auf die Welt vorzubereiten, wie sie ist, als eine Verknüpfung verschiedener einzelner Aspekte zu einem Ganzen. Die Themen des Unterrichts müssen für die Schüler wieder erkennbar sein und einen Bezug zu ihrer Lebenswirklichkeit herstellen. Dabei ist nicht nur wichtig, WAS vermittelt wird. Auch WIE und WO etwas vermittelt wird, ist für die Lernmotivation und den Lernerfolg entscheidend. Die nachhaltigsten Lerneffekte erzielen wir, wenn möglichst viele Sinne angesprochen werden und beide Hirnhälften in Wechselbeziehung miteinander arbeiten. Solche Lernprozesse erfordern besondere Unterrichtsformen und Lernräume, in denen ganzheitliches Lernen möglich ist.

Mehrmals im Jahr finden aus diesem Grund an der ecolea sogenannte Kompaktwochen statt. Dazu verlassen die Schülerinnen und Schüler eines gesamten Jahrgangs ihre gewohnte Unterrichtsumgebung und arbeiten eine Woche lang gemeinsam fächerübergreifend an einem praktischen Thema. Gelernt und gearbeitet wird dabei in Gruppen an ganz verschiedenen Stationen und Lernorten – entweder in der Schule oder außerhalb. So können die Kinder und Jugendlichen im schulischen Kontext erworbenes Wissen immer wieder praktisch anwenden und erweitern. Das gemeinsame, kooperative Lernen trainiert zugleich die sozialen Fähigkeiten, wie Teamfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Außerdem sind die Kompaktwochen mit ihrer großen Themenvielfalt für unsere Schülerinnen und Schüler eine willkommene und erfahrungsreiche Abwechslung zum Schulalltag.





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