Demokratie im Gespräch: Daniel Peters zu Gast an der ecolea Güstrow

Wie lässt sich Demokratie im Schulalltag erlebbar machen? An der ecolea Güstrow zeigte sich am Tag der freien Schulen, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Jugendlichen und politischen Verantwortungsträgern sein kann. Im Rahmen der landesweiten Aktion „Eine Stunde für die Demokratie“ war Daniel Peters, Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern, zu Gast an der Schule.

Am 17. April 2026 beteiligte sich die ecolea Güstrow an der landesweiten Aktion „Eine Stunde für die Demokratie“, die von der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Mecklenburg-Vorpommern initiiert wurde. Ziel des Formats ist es, mit Schüler:innen über Demokratie, Freiheit, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt ins Gespräch zu kommen und politische Bildung als lebendigen Teil des Schulalltags erfahrbar zu machen.

Zu Gast an der ecolea Güstrow war Daniel Peters, Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern. In einer von Schülern moderierten Frage- und Diskussionsrunde entstand ein spannender und konstruktiver Austausch, der von Offenheit, Ernsthaftigkeit und echtem Interesse geprägt war. Die Moderation übernahmen die Schüler Jeppe Tandelmayer und Lars Zirzow.

Im Mittelpunkt standen Themen, die viele Jugendliche unmittelbar beschäftigen: Zukunftschancen des Standorts Mecklenburg-Vorpommern, Bildung und Digitalisierung, Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Debattenkultur sowie steigende Lebenshaltungskosten. Auch Fragen zur Energiewende und Windkraft, zum Aufstieg von Hansa Rostock, zur politischen Motivation und zur wachsenden Zustimmung für extreme Positionen wurden angesprochen. Besonders wichtig war zudem das Thema der zunehmenden Einschüchterung durch rechtsextreme Akteure auf dem Land, das im Gespräch offen benannt wurde.

Gerade solche Gespräche machen deutlich, welche Bedeutung Schule als Ort demokratischer Bildung hat. Die landesweite Aktion versteht sich ausdrücklich als pädagogisches Format und als gemeinsames Zeichen für Offenheit, Respekt, Vielfalt, Demokratie und Menschlichkeit. An der ecolea Güstrow wurde dieser Anspruch an diesem Tag auf eindrucksvolle Weise mit Leben gefüllt: durch Fragen, die aus der Lebenswelt junger Menschen kamen, durch eine sachliche Diskussion auf Augenhöhe und durch die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernsthaft zu verhandeln.

Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen aktiv in gesellschaftliche und politische Gespräche einzubeziehen. Demokratie lebt vom Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten, und genau dafür bot diese Stunde einen starken und zeitgemäßen Rahmen.

Mehr Bilder von der "Stunde für die Demokratie" gibt es in der Fotogalerie.

SR | SCG


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