Erasmus-Schüler:innen reisen ins estnische Tallinn

Habt ihr schon mal etwas von »Sünnipäevanädalalõpupeopärastlõunaväsimus« gehört? Nein? Macht nichts! Auch unsere Erasmus- Schüler:innen kannten das Wort nicht – bis sie in der vergangenen Woche ihre Partnerschule in Estland besuchten. Am frühen Sonntagmorgen ging es für Alina, Julia, Julius, Kresten, Lua, Nica und ihre Lehrer:innen Frau Kittel und Herrn Voigt ins verschneite Tallinn. Was sie dort so erlebt und gelernt haben, berichten euch die ecoleaner:innen selbst:

„Die zweite Fahrt des Erasmus+ Projekts führte uns nach Estland. Auf ging es mit dem Flieger ins verschneite Tallin mit Alina, Julia, Julius, Kresten, Lua, Nica, Frau Kittel und Herrn Voigt.

Nach unserer Ankunft am Sonntag ging es am Montag für uns auch schon los. Nach einer Führung durch die hauseigenen »Gefängnisumkleiden«, wurde uns das Schulgebäude gezeigt. Daraufhin haben wir uns alle kennengelernt und die weihnachtliche Altstadt besichtigt.

Am zweiten Tag haben sich alle in der Schule zusammengefunden und uns wurde die Projektaufgabe mit dem Thema Ernährungsmythen vorgestellt. Nach einer chaotischen Runde Bowling am Nachmittag hatten wir Freizeit, die wir auf einer mitten in der Altstadt gelegenen Schlittschuhlaufbahn verbracht haben.

Das Highlight der Woche war unsere Fahrt nach Tartu, welches die zweitgrößte Universitätsstadt von Estland ist. Hier haben wir ein fancy, interaktives Science-Museum besucht. 

Am vierten Tag haben wir unsere Videos beendet und den Rest des Nachmittags mit unseren Gastschüler:innen in der Innenstadt verbracht. Den Abend verbrachten wir mit den Gastfamilien gemeinsam in der Schule und haben dort unsere Videos präsentiert.

Natürlich wollen wir euch auch nicht vorenthalten, was »Sünnipäevanädalalõpupeopärastlõunaväsimus« bedeutet. Unsere estnischen Partnerschüler:innen haben es uns verraten: Mit 42 Buchstaben ist eines der längsten Wörter der estnischen Sprache. Es beschreibt die Müdigkeit nach dem Mittagessen an einem Geburtstagswochenende. Das bedeutet »Tag«, »Geburtstag«, »Wochenende«, »Party«, »nach dem Mittagessen« und »Müdigkeit«. Ob es wohl ein ähnliches Wort für die Müdigkeit nach dem Weihnachtsessen gibt?“

Alina, Julia, Julius, Kresten, Lua, Nica
Schüler:innen des 9. und 10. Jahrgangs

Mehr Bilder von der Reise nach Estland gibt es in der Fotogalerie.

 

Bereits seit 2008 arbeitet die ecolea | Internationale Schule Rostock gemeinsam mit verschiedenen Partnerschulen an Projekten, die durch das Programm „Erasmus+“ (früher Comenius) begleitet und finanziert werden. Dabei geht es vor allem darum, die Mobilität der Lernenden zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Zudem weckt die Zusammenarbeit der beteiligten Schulen über nationale Grenzen hinweg unter Schülerinnen und Schülern das Verständnis für Fragen der europäischen Integration. Gemeinsam mit Jugendlichen verschiedener europäischer Länder arbeiten die teilnehmenden Mädchen und Jungen der ecolea Rostock an vielfältigen Projekten.

Im Rahmen des neuen Programms, das den Titel „Healthy Food, Happy Life” trägt, setzen sich die Zehntklässler:innen der ecolea in diesem Schuljahr vor allem mit den regionalen Essgewohnheiten auseinander, die in den teilnehmenden Ländern Deutschland, Polen, Estland und Tschechien vorherrschen. Dabei werden sie nicht nur Rezepte erstellen und austauschen, sondern auch ihr eigenes Konsumverhalten kritisch hinterfragen.

Das Eintauchen in den Alltag anderer Menschen, in ihre Traditionen und Denkweise macht nicht nur viel Spaß, es fördert auch Offenheit und Toleranz. Und ganz nebenbei werden auch soziale Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft gestärkt.

SR | SCG

 

 

 


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