BuchTipp Juli: „Oma verbuddeln“

Traurig, schräg, warmherzig und überraschend komisch: „Oma verbuddeln“ erzählt vom Abschiednehmen und vom Mut, zusammenzuhalten.

Birgit Schössow (Autorin)

Mina, Annie und Paul haben schon viel zu viel erlebt. Nach dem Tod ihrer Eltern sollen die drei Geschwister entscheiden, wie es weitergeht: Kinderheim oder zu einer Großmutter ziehen, die sie kaum kennen? Die Wahl fällt schnell auf Oma Ruth. Und tatsächlich wird aus dem fremden Haus an der Ostsee nach und nach ein neuer Ort zum Ankommen.

Doch gerade als sich wieder so etwas wie Alltag einstellt, stirbt auch Oma Ruth. Für Mina, Annie und Paul ist klar: Schon wieder alles verlieren? Schon wieder getrennt werden? Auf keinen Fall. Also schmieden sie einen Plan, der so verrückt ist, dass man beim Lesen gleichzeitig schlucken und lachen muss.

Birgit Schössow erzählt in „Oma verbuddeln“ von Verlust und Trauer, aber ohne Schwere, die erdrückt. Stattdessen entsteht eine Geschichte voller Einfallsreichtum, schwarzem Humor, Zärtlichkeit und kindlicher Entschlossenheit. Die drei Geschwister nehmen ihr Leben selbst in die Hand, auch wenn ihre Lösung natürlich alles andere als gewöhnlich ist.

Ein besonderes Buch für Leser ab 10 Jahren, das ernste Themen mutig zugänglich macht und zeigt: Familie entsteht nicht nur durch Verwandtschaft, sondern durch Fürsorge, Vertrauen und Zusammenhalt. Nicht ohne Grund wurde „Oma verbuddeln“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert.

Preis: 15,00 EUR
ISBN: 978-3-7795-0747-5
Verlag: Peter Hammer Verlag  (01.07.2024)
Ausführung: Hardcover | 224 Seiten 
Sprache: Deutsch
Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

 


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