Kinderarbeit verstehen und selbst aktiv werden

Die Dritt- und Viertklässler unserer Grundschule beschäftigten sich mit Kinderarbeit und entwickelten Ideen für eigene Aktionen.

Wie leben Kinder in anderen Teilen der Welt? Warum müssen manche von ihnen arbeiten, obwohl sie eigentlich zur Schule gehen sollten? Und was können wir selbst tun, um etwas zu verändern?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen bei einem besonderen Projekttag zum Thema Kinderarbeit.

Unterstützt wurden sie dabei von angehenden Erzieherinnen und Erziehern unserer beruflichen Schule in Schwerin. Die hatten sich zuvor in einem Workshop mit Kornelia Olivier von der Kindernothilfe intensiv auf den Projekttag vorbereitet. Neben Hintergründen und Folgen von Kinderarbeit lernten sie auch Methoden kennen, mit denen sich dieses anspruchsvolle Thema altersgerecht vermitteln lässt.

Beim Projekttag wurde daraus gelebte Praxis: Unsere Grundschüler setzten sich auf kindgerechte Weise mit unterschiedlichen Lebensrealitäten von Kindern auseinander, stellten Fragen, tauschten Gedanken aus und entwickelten ein Gespür dafür, warum Kinderrechte und faire Lebensbedingungen keine Selbstverständlichkeit sind.

Besonders wichtig war dabei der Blick nach vorn: Zum Abschluss überlegten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den angehenden Erzieherinnen und Erziehern, wie sie das Projekt Action!Kidz der Kindernothilfe in den kommenden Wochen unterstützen können. Dabei entstanden erste Ideen für konkrete Aktionen.

So wurde aus einem ernsten Thema ein Projekttag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch zum Nachdenken und Handeln anregte. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Auch kleine Aktionen können etwas bewegen.

Mehr Fotos von dem Projekt Action!Kidz gibt es in der Fotogalerie.

SR | SCG


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