Vom 13. bis 19. Juli führte die diesjährige Sommerferienfahrt der ecolea Schwerin nach Bad Schandau ins Elbsandsteingebirge. 15 Schüler:innen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 verbrachten eine abwechslungsreiche Woche zwischen markanten Felsformationen, historischen Städten und langen Wanderwegen.
Untergebracht war die Gruppe im Bad Schandauer Ortsteil Ostrau – hoch über dem Elbtal und damit in bester Ausgangslage für die geplanten Touren. Zu den Höhepunkten gehörten die Wanderungen zu den Schrammsteinen und zur Bastei. Dort eröffneten sich weite Ausblicke über das Elbtal und die eindrucksvolle Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz.
Auch der Weg durch die Schwedenlöcher verlangte den jungen Wanderern einiges ab. Nach zahlreichen Stufen, schmalen Pfaden und reichlich Bewegung kam die Abkühlung im Freibad genau richtig. Das sonnige Wetter begleitete die Gruppe während der gesamten Woche, gelegentlich sogar etwas großzügiger als nötig.
Neben den Naturerlebnissen standen auch kulturelle Entdeckungen auf dem Programm. Bei einem Ausflug nach Prag lernten die Schüler:innen die tschechische Hauptstadt kennen, erkundeten ihre historischen Straßen und probierten typische Spezialitäten. Dresden wiederum begeisterte mit seiner Architektur, seiner entspannten Atmosphäre und offenbar auch mit seinen Einkaufsmöglichkeiten. Einige neue Kleidungsstücke wurden am Abend kurzerhand bei einer spontanen Modenschau in der Unterkunft präsentiert.
Die Reise brachte nicht nur zahlreiche neue Eindrücke, sondern auch einige praktische Erkenntnisse hervor: Ein Rucksack sollte vor einem Bergaufstieg besser nicht zu schwer gepackt sein. Smartphones wiederum gehören vor dem Besuch einer rustikalen Wander-Plumpsklo-Toilette auf keinen Fall in die Hosentasche, sonst droht ein Absturz, bei dem selbst modernste Technik kaum noch helfen kann.
Am Ende der Woche zeigten die Schrittzähler auf den Smartphones neue Höchstwerte, die Füße hatten sich an das tägliche Pensum gewöhnt und die Region war aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erkundet worden. Natur, Bewegung, kulturelle Erfahrungen und gemeinsames Reisen verbanden sich zu einer Ferienwoche, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisator:innen und Betreuer:innen, die diese Fahrt vorbereitet, begleitet und mit viel Einsatz ermöglicht haben. Besonderer Dank geht an Schulsozialpädagoge Mirco Främke, der die Reise begleitete und die Erlebnisse der Woche festhielt.
Mehr Fotos von der Sommerferienfahrt 2026 gibt es in der Fotogalerie.
SR | SCG
























