„bunt statt blau“ - ecolea-Schüler gewinnen bei Plakatwettbewerb

Beim DAK-Wettbewerb um die kreativste Botschaft gegen das sogenannte Komasaufen haben unsere Schülerinnen Tabea Nixdorf und Lara Respondeck mit ihrem farbenfrohen Plakat den ersten Platz belegt. Am 30. September wurden sie zusammen mit den anderen Gewinnern im Staatlichen Museum Schwerin geehrt.

Trinken bis der Arzt kommt: Viele Mädchen und Jungen kennen bei Bier, Schnaps oder Mixed Drinks keine Grenzen. Die Folge: Jährlich landen mehr als 20.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Plakaten setzen die Schülerinnen und Schüler der ecolea ein Zeichen gegen diesen gefährlichen Trend.

„Mit unserem Plakat möchten wir sagen, dass Alkoholmissbrauch ein wichtiges Thema ist und Jugendliche sich deshalb damit und den schweren Folgen auseinandersetzen sollten. Es kann jeden treffen und ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen“, so beschreibt Lara Respondeck das Siegerplakat. Mit der beeindruckenden Gemeinschaftsarbeit gewannen die beiden dreizehnjährigen Mädchen den Hauptpreis von 300 Euro.

Bundesweit beteiligten sich rund 4.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit. Tabea und Lara setzten sich mit ihrem Kunstwerk gegen fast 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern durch und wurden am 30. September zusammen mit den anderen Landessiegern in der Landeshauptstadt geehrt. Sozialministerin Stefanie Drese übergab als Schirmherrin der Aktion in MV die Preise und Urkunden.

Doch Tabea und Lara sind nicht die einzigen ecoleaner, die beim Plakatwettbewerb punkten konnten. Auch der zweite Platz ging an zwei Schüler aus der ecolea Schwerin. Fiete Kaiser und Tim Pickmann, ebenfalls aus dem siebenten Jahrgang, durften sich über 200 Euro freuen und Charlotte Ochsenreither erhielt den mit 50 Euro dotierten Sonderpreis „Jüngere Künstler“. Auch sie ist ecolea-Schülerin. Den dritten Rang belegte die 15-jährige Mira Kühl aus Pasewalk.

Die Maßnahmen zur Alkoholprävention wie der Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ zeigen Wirkung. Die Entwicklung im Bundestrend macht deutlich, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen rückläufig ist. 2019 kamen nach aktueller Statistik rund 20.500 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Diesen positiven Trend gilt es nun weiter zu stabilisieren. Deshalb wollen die Schweriner ecoleaner auch im nächsten Jahr bei der Aktion mitmachen. Die Schülerinnen und Schüler er ecolea beteiligen sich schon seit 2014 an dem Wettbewerb und konnten mit ihren kreativen Arbeiten bereits mehrere Erfolge erzielen

Im November wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinner 2021. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

Den Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ gibt es mittlerweile seit zwölf Jahren. Insgesamt haben seit 2010 rund 115.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Mehr Bilder vom Plakatwettbewerb "bunt statt blau" 2021 gibt es in der Fotogalerie.

SR | SCG


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